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Innovative Medizintechnik hilft Krebspatienten


24. Januar  2017


Die Strahlentherapie von RADIO-LOG in Hof investiert weiter. Nationaler Krebsbericht zeigt: Moderne Therapie schenkt Lebenszeit.

HOF. Die therapeutischen Möglichkeiten bei einer Krebserkrankung werden immer besser. Das bestätigt Bernd-Jürgen Dittmann, Leiter der Strahlentherapie von RADIO-LOG in Hof. Aktuell hat das medizinische Versorgungsunternehmen rund 750.000 Euro investiert und seine beiden Linearbeschleuniger vor Ort mit modernster Software für die Behandlung der Krebspatienten ausgestattet. „Wir arbeiten ständig an der Behandlungsqualität, damit wir den Schwerkranken, die zu uns kommen, rasch und gut helfen können“, sagt der Arzt. Technische Neuerungen ermöglichen heute die Bestrahlung von Tumoren an verschiedenen Stellen des Körpers oder gar einzelner Metastastasen - vor einigen Jahren noch undenkbar. Auch die enge Zusammenarbeit von medizinischen Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen verbessert die Qualität der Therapie. So ist die Strahlentherapie von RADIO-LOG in Hof als Mitglied der umliegenden zertifizierten Organzentren nahtlos in die regionale Tumorversorgung integriert. Und das ist wichtig, denn die Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland nimmt zu. Ein Grund ist die Demographie. Das hat auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe kürzlich bei der Vorlage des nationalen Krebsberichtes bestätigt.


Länger leben trotz Krebs

Die Lebenserwartung für Menschen nach der Diagnose Krebs ist aber auch deutlich gestiegen. Dazu trägt laut Krebsbericht vor allem die erhöhte Bereitschaft der Menschen bei, die Chancen der Früherkennung zu nutzen. Außerdem haben sich Therapien wie die Tumorbestrahlung erheblich verbessert. Ein Beispiel: Bestrahlungen bei Brustkrebs werden inzwischen oft so organisiert, dass weniger Sitzungen notwendig sind. „Das entlastet nicht nur die Patienten mental, sondern auch ihr Umfeld in organisatorischer Hinsicht. Der Behandlungserfolg bleibt gleich“, gibt Bernd-Jürgen Dittmann Einblick in seine Arbeit. Aktuell beteiligt sich RADIO-LOG mit drei seiner sechs Strahlentherapie-Standorte an einer großen klinischen Studie zu diesem Thema. „So tragen wir dazu bei, dass die Radioonkologie ihr Potential über abgesicherte Daten weiterträgt“, informiert Dr. Stefan Braitinger, geschäftsführender Gesellschafter des medizinischen Versorgungsunternehmens. Auch deshalb pflegt er eine enge Partnerschaft mit einem führenden Geräteentwickler. Vor Ort prägt das 19-köpfige Team um Bernd-Jürgen Dittmann das Verhältnis zu den Patienten, denn die Strahlentherapie ist eine Mannschaftsdisziplin. Auch wenn diese einer enormen Dynamik unterliegt, ist das Ziel seit zehn Jahren unverändert: Menschen mit Krebserkrankung durch schonende und zielgerichtete Behandlung Lebenszeit und Lebensqualität zu schenken. 

Über 850 Tumorpatienten kommen jedes Jahr nach Hof in die Strahlentherapie von RADIO-LOG. Die Einrichtung ist  seit nunmehr sechs Jahren auf dem Areal des Sana-Klinikums angesiedelt und bietet High-Tech-Medizin.

Über 850 Tumorpatienten kommen jedes Jahr nach Hof in die Strahlentherapie von RADIO-LOG. Die Einrichtung ist  seit nunmehr sechs Jahren auf dem Areal des Sana-Klinikums angesiedelt und bietet High-Tech-Medizin.