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Tonnenschwere Fracht für Strahlentherapie

19. April 2017

RADIO-LOG investiert 2,5 Millionen Euro in neues Bestrahlungsgerät

ALTÖTTING. Eine besondere Last hatte der Schwerlastkran heute (19. April) in Altötting am Haken: An der Strahlentherapie von RADIO-LOG in der Vinzenz-von-Paul-Straße, neben den Kreiskliniken, wurde ein tonnenschweres Gerät angeliefert, das künftig für die Behandlung von Krebspatienten in Altötting eingesetzt wird. Kostenpunkt: 2,5 Millionen Euro. Dafür ist der Linearbeschleuniger das modernste Gerät, das derzeit für diesen Einsatzbereich auf dem Medizintechnikmarkt angeboten wird. Es arbeitet noch präziser und verkürzt die Vorbereitungszeiten für die Patienten im Haus; zur Verfügung steht es für die Patienten dann im Juni. Bis dahin sind Spezialisten für Medizintechnik im Einsatz: Sie werden mehrere Wochen brauchen, um das neue Bestrahlungsgerät einzubauen, Software aufzuspielen und zu testen. Das Besondere: Der Beschleuniger wird künftig Teil einer Infrastruktur, die alle Strahlentherapien von RADIO-LOG miteinander verbindet. Diese Einbindung ermöglicht  hohe Betriebssicherheit und Effizienz und garantiert zudem eine gleichbleibend hohe Qualität.   Der Einsatz von hochenergetischen Strahlen ist heute ein wichtiger Aspekt im Kampf gegen Krebserkrankungen. Über die Details der Behandlung eines Patienten entscheidet die sogenannte Tumorkonferenz, eine Zusammenkunft aller behandelnden Ärzte. Hier ist die Strahlentherapie eng mit dem örtlichen Krankenhaus und anderen Schwerpunktzentren vernetzt. Gemeinsames Ziel ist die bestmögliche Versorgung von Krebspatienten.