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Ein enges Netz trägt Krebspatienten

Foto: Dr. Katharina Barkhausen und ihr Team arbeiten in der neuen Strahlentherapie von RADIO-LOG mit medizinischen High-Tech-Geräten, die die Tumortherapie für Patienten heute deutlich verträglicher machen.


6. Juni 2017


Seit einem Jahr ist die Strahlentherapie von RADIO-LOG Teil der medizinischen Versorgung in der Region

Die Nachricht einer Tumorerkrankung bekommen in Deutschland jedes Jahr rund 500.000 Frauen und Männer. Doch noch nie waren die Perspektiven auf Heilung oder zumindest etliche Jahre in hoher Lebensqualität so groß wie heute. Zu dieser Entwicklung, die der nationale Krebsbericht der Bundesregierung belegt, tragen Einrichtungen wie die Strahlentherapie in Günzburg bei. Vor einem Jahr nahm das medizinische Versorgungsunternehmen RADIO-LOG seine Tätigkeit in Günzburg auf, in unmittelbarer Anbindung an das örtliche Kreisklinikum. Der schnelle Zugang zu modernen Therapien, die enge Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und Medizintechnik auf dem neuesten Stand sind heute im Kampf gegen den Krebs besonders wirksam. „Wir bringen unsere Kompetenzen in ein regionales Netzwerke für Tumorpatienten ein“, berichtet Dr. Katharina Barkhausen, Fachärztin für Strahlentherapie und Ärztliche Leiterin des neunköpfigen Teams von RADIO-LOG in Günzburg. Denn die Versorgung von Menschen mit einer solch schweren Erkrankung sei eine Mannschaftsdisziplin: Bei der Diagnose und Therapieentscheidung wirken viele medizinische Fachrichtungen zusammen. Darum treffen sich Fachärzte regelmäßig in einer sogenannten Tumorkonferenz und legen individuell die bestmögliche Behandlung für jeden einzelnen Patienten fest.


Hohe Versorgungsqualität

Bei den Kreiskliniken Günzburg-Krumbach waren die Strahlentherapeuten von RADIO-LOG von Anfang an eingebunden. „Gemeinsam schaffen wir hohe medizinische Kompetenz in der wohnortnahen Versorgung, die uns eine Herzensangelegenheit ist“, sagt Klinikvorstand Dr. Volker Rehbein. Auch behandelnde Ärzte und ihre Patienten schätzen die Leistungen der Strahlentherapie, die Anfang Juni ihren ersten Jahrestag nach der offiziellen Einweihung begeht. Das High-Tech-Gerät des führenden Geräteherstellers ermöglicht es Bestrahlungsvolumina sehr genau festzulegen und zu behandeln. „Der Fortschritt in der Medizintechnik ist enorm. Damit steigern wir die Präzision, die die Behandlung zudem schonender und besser verträglich macht“, erklärt Dr. Katharina Barkhausen. Neben der technischen Exzellenz seien es aber auch Aspekte wie die menschliche Ansprache und ein angenehmes Umfeld, das sich RADIO-LOG bei der Strahlentherapie zum Ziel gesetzt hat – schließlich verbringen die Patienten hier viel Zeit.


Zum Hintergrund: Gut investiert 

Da die Bundesbürger immer älter werden, treten auch immer mehr Krebserkrankungen auf. Durch Früherkennungsmaßnahmen werden diese heute oft bereits in Stadien entdeckt, die noch eine Heilung ermöglichen. Dank moderner Therapien ist heute auch das Leben mit Krebs über Jahre hinweg möglich. „Wir schenken den Betroffenen dann Lebenszeit und Lebensqualität“, erklärt die Fachärztin für Strahlentherapie, Dr. Katharina Barkhausen. Gut neun Millionen Euro hatten die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach und RADIO-LOG in die neue Einrichtung investiert. Das niederbayerische Unternehmen gilt als Spezialist bei Versorgungslösungen an der ambulant-stationären Schnittstelle und betreibt insgesamt an sechs Standorten in Bayern Strahlentherapien. Durch den engen Schulterschluss mit dem privatwirtschaftlichen Anbieter gewinnen die Kreiskliniken Spielraum für die Weiterentwicklung anderer Aufgaben und die Erhöhung der Versorgungsqualität, die heute ein wichtiger Aspekt der regionalen Daseinsvorsorge ist.